Am 04.05. zeigte :dieRAUM Arbeiten des französisch-österreichischen Künstlerpaares JANA&JS, deren Arbeiten sowohl im urbanen, als auch im geschlossenen Raum zu finden sind. Inspiriert von der Stadt und deren Architektur im Wandel der Zeit, sprühen sie urbane Landschaften, Details von Architektur und Portraits mit einem Spiel von Reflexionen und Transparenzen.
Ihre Arbeiten finden sich in Städten wie, Paris, Madrid, Hamburg, Freilassing, Salzburg, Wien, Sibiu in Rumänien und Moskau. Sie haben lange in Madrid und Paris gelebt und sich dort in der StreetArtSzene einen Namen gemacht. Sie wohnen jetzt in Deutschland und arbeiten seit 2008 in ihrem Atelier in Laufen.
Als ich gehört habe, dass es ein StreetArtPaar in Laufen gibt, zögerte ich nicht lange und lud die beiden zu mir ein. Nach einem kurzen Austausch war es klar, dass :dieRAUM JANA&JS präsentieren wird.
Die Basis ihrer Arbeiten ist die Photografie. Daraus werden Schablonen, Stencils erstellt, welche dann auf Holz, Papier oder Leinwand gesprüht werden. Sie arbeiten auch mit Siebdruck.
Im schönen Innenhof spielte die Band High Level Headphones, Freunde von JANA&JS. JS zeigte Live wie ein Kunstwerk entsteht.
Es war ein wunderbarer gelungener Abend.
Danke an Maria Schmid für die Photos!
Danke an die Journalistin Gisela Brechenmacher!
Danke an Martin und allen anderen MusikerInnen von High Level Headphones!
Danke an JANA&JS für ihre erfrischende, lockere Art und ihr hohes Maß an Professionalität!
Am 09.03. lud die Freilassinger KünstlerGilde zu ihrer Vernissage “Meine Mona Lisa” ins Foyer der Salzachhalle Laufen.
Zum zweiten Mal eröffnete ich die Vernissage dieser KünstlerGruppe. Ich war unglaublich aufgeregt, weil ich etwas ganz Neues ausprobierte. Der Text zu meiner Performance stammt von Cami Schmidt, Filmemacher aus Freilassing. Teile des Textes wurden von Catrin Holzleitner in Gebärdensprache interpretiert. So war es eine Mischung aus Tanz, Klang, Gebärdenspiel und Text. Ein neuer Weg, den ich konsequent weitergehen werde.
Danke für die vielen Feedbacks! Danke an Gisela Brechenmacher, Mitglied der KünstlerGilde, Journalistin und Photografin aus Freilassing. Die Photos stammen von ihr.
Zum internationalen Frauentag luden Sonja Schiff und Veronika Konrad zum ersten Weibaabend in :dieRAUM. Um 19 Uhr trudelten die ersten Frauen ein, 15 Minuten später begrüßte Veronika Konrad ca. 20 Frauen im Alter zwischen 30 – 70 Jahren. Nach einer kurzen politischen Einleitung von Sonja Schiff zu den Anfängen und der Weiterentwicklung des internationalen Frauentages, luden die beiden Gastgeberinnen ein, zu den verschiedensten Fragen Stellung zu beziehen. Es wurde in kürzester Zeit zu Stift gegriffen, um die Papierwände von :dieRAUM mit persönlichen Eindrücken, Erfahrungen und Statements der Frauen zu versehen. Dabei entstand ein lebhafter Austausch, Neugierde auf die Zugänge der anderen Frauen, aber vor allem eine spürbare Solidarität zwischen den Frauen –viele davon trafen sich an diesem Abend das erste Mal.
Zwischendurch wurde gegessen, getrunken und weibliche Erfahrungswelten miteinander geteilt.
In die Welt der Sinnlichkeit entführte Andrea Stark, Sexual und Paarberaterin. Sie betreibt eine wunderbare Boutique in der Neutorstrasse in Salzburg mit dem Namen Sinn und Sinnlichkeit. Für diesen Abend brachte sie einige Produkte aus ihrer Boutique mit. Darunter fanden sich herrlich stimulierende Öle, Badeessenzen, Kerzen deren Saft zum Massieren verwendet wird, erotische Spielereien, wie einVibrationshandschuh – ein herzhafter Überraschungs –und Lachknüller bei den Frauen – und Vibratoren, welche sich, Dank USB Technologie, kostenlos über PC aufladen lassen.
Zu guter Letzt wurde an diesem Abend :dieRAUM bis spät in die Nacht zum Tanzpalast erklärt.
So nach und nach wurde es wieder ruhig in der Rottmayrstraße 7. Zurück blieb ein wunderbarer Abend mit über 20 Frauen die gemeinsam –jede auf ihre Art und mit ihrem Zugang - den internationalen Frauentag verbrachten.
Am 23.02. lud das Amedia Hotel zu einer weiteren Vernissage in die Unikat Galerie von Günter Edlinger. Zu sehen waren Photografien von dem in Salzburg lebenden Künstler H.Rogra. Wie in der bereits ersten Hotel.Room.Nudes Inszenierung, arbeitete H.Rogra auch diesesmal mit Frauen zusammen so wie sie auf der Strasse zu finden sind. Das ist auch der Funke der aus seinen Bildern ausgeht. Menschen, in diesem Fall Frauen, werden so gezeigt wie sie sind. Keine Künstlichkeit, keine Retuschierung, kein das muss weg weil zu dick oder zu was weiß ich was, NEIN. Es geht um die pure Lust an der Photografie, um den Spaß sich in einem Hotel Zimmer zu inszenieren und um Erotik.
Nachzulesen in der Dorfzeitung
Übrigens war auch das Rahmenprogramm toll. Zu hören gab es das Acapella Ensemble Auftakt. Bodypainting Meisterin Karin Spreitzer zog einem Model ein wunderbares Dessous aus der Boutique Sinn und Sinnlichkeit in Salzburg an.
Ich freue mich eine Vernissage im Amedia Hotel Salzburg, genauer in der dort ansässigen Unikat Galerie von Günter Edlinger, ankündigen zu dürfen.
Mein langjähriger Kunstpartner Rochus Gratzfeld, alias H.Rogra, hat das Amedia Hotel als Kunstraum entdeckt.
Die dort entstandenen Photografien zeigen Frauen unterschiedlichen Alters, die sich Room407 als Ort der Inszenierung ausgesucht haben.
Nach der bereits sehr erfolgreichen Ausstellung Hotel Room Nudes Vol.1 im Vorjahr, freue ich mich auf die nun kommende Fortsetzung!
Infos unter http://hrogra.wordpress.com/

Rochus Gratzfeld, Photograf aus Salzburg, hat sein erstes Buch veröffentlicht. Es ist ein sehr persönliches Buch über die Elisabeth Vorstadt, ein Stadtteil in Salzburg, in dem Rochus Gratzfeld auch wohnt. Enstanden sind viele Photos und narrative Interviews, die er mit denjenigen geführt hat, die in Elisabeth Vorstadt ein Gewerbe führen.
Das Buch ist in folgenden Buchhandlungen erhältlich:
Motzko am Kiesel in Salzburg
Rupertusbuchhandlung ebenfalls in Salzburg
und bald auch in der Stadtbibliothek Lehen in Salzburg
Weitere Infos unter http://hrogra.wordpress.com und in der Dorfzeitung

:dieRAUM eröffnet den Ausstellungszyklus “Frau und Gesellschaft” mit einem Weibaabend.
Dieser richtet sich an alle Frauen Laufens und Umgebung, egal, ob alt oder jung!
Alle sind herzlich eingeladen!

Am 14.12. fand in :dieRAUM die vorläufig letzte Veranstaltung der Ausstellungsreihe HEIMAT statt.
Die Frage diesesmal lautete: “Was haben Hühner und nackte Perchten mit Heimat zu tun?”.
Eingstimmt wurde der Abend vom Blechbläserensemble der Stadtkapelle Laufen. Mit weihnachtlichen Liedern begrüßten sie die Gäste.
Simone Niehaus aus Laufen zeigte ihre witzigen, schlüpfrigen und frechen Hühnercartoons, die sie Sims Federviecher nennt und seit 17 Jahren begleiten.
Rochus Gratzfeld alisa H.Rogra präsentierte die Perchtengestalt von einer anderen Perspektive. Seine Fotoreihe “die nackte Frau Percht” greift das Thema auf, dass die Percht ursprünglich von einer weiblichen Sagengestalt abstammt und vor allem durch die Christianisierung vermännlicht wurde.
Sonja Schiff erzählte über den Mythos der Frau Percht. Sie war die Rächerin der Frauen und Kinder. Mit ihren 4 Hörnern konnte sie die verdammten Seelen aufspießen und danach ihrer Strafe zuführen.
Den Abschluß machte der Tierarzt Dr. Karl Traintinger aus Lamprechtshausen. Mit seiner lebensmittelphilosophischen Betrachtung ” Vom steirischen Gickersalat Gallo Nero” informierte er professionell, verständlich und locker über das Schicksal der Hühner in der Massentierhaltung. Er zeigte aber auch Alternativen auf und ermunterte zu einem kritischen Konsumverhalten.
Salzburg ist die 204. Stadt in der PECHA KUCHA Nights veranstaltet werden. Bernhard Jenny, Cristina Colombo und Jan-Nahuel Jenny vom PECHA KUCHA Team stellten die 10.Pecha Kucha Night unter das Motto “Frei von Schulden”, das Thema des Open Mind Festivals der ARGE Kultur in Salzburg.
Mein Kunstpartner H.Rogra widmete seine Präsentation dem Thema: Sexarbeiterinnen. Ich begleitete seine Präsentation mit Gesang.
Hier ein paar Eindrücke, Bilder von der PECHA KUCHA Night in Salzburg Vol.10 und ein Bericht darüber in der Dorfzeitung von Rochus Gratzfeld alias H.Rogra und seine Präsentation
Als Sozialpädagogin interessieren mich die Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und alten Menschen. Menschen in besonderen Situationen, zum einen junge Insassen der JVA Lebenau und zum anderen BewohnerInnen des Arbeiter Wohlfahrt Seniorenzentrums Laufen, kurz AWO genannt, waren der Mittelpunkt der zweiten HEIMAT Veranstaltung in :dieRAUM.
Gemeinsam mit Thomas Schlesier entwickelte ich das Projekt “HEIMATKISTE”. Grundgedanke dazu war: Wie fühlt sich HEIMAT für jemanden an, der oder die für eine bestimmte Zeit nicht in Freiheit leben kann? Kann ein Mensch überhaupt HEIMAT in Unfreiheit empfinden? Was geht diesem Menschen durch den Kopf, wenn er hinter verschlossenen Türen an HEIMAT denkt? Sechs junge Insassen der JVA füllten ihre ganz persönliche HEIMATKISTE. Dabei wurden alte Stahlschubladen verwendet, Stahl, ein Symbol für Knast, etwas, das sie eint, gleich macht. Und doch spiegelt jede KISTE eine individuelle Sichtweise von ihrem jeweiligen HEIMATempfinden. An drei Abenden wurden die HEIMATKISTEN gestaltet, gefüllt. Der Austausch, das lockere, wenn auch immer vorsichtige, Gespräch zwischen durch oder währenddessen, hat mir einen weiteren Einblick in die Welt eines Jugendlichen -diesesmal nicht in einer Wohngemeinschaft, sondern im KNAST – gegeben. Berührt hat mich die immer wiederkehrende Frage: Interessiert sich da draussen überhaupt wer für das was wir machen oder denken? JA, sagte ich und das BesucherInnen Interesse zur Matinee bestätigte dies.
Danke auch an Herrn Wagner, dem Direktor der JVA, für seine berührenden Worte!
Die Idee zum zweiten Projekt gab mir meine Schwester Sonja Schiff, akademische Gerontologin. Ich wollte auch das HEIMAT Empfinden von BewohnerInnen des Arbeiter Wohlfahrt Seniorenzentrums in Laufen dokumentieren und einfangen. An zwei Nachmittagen besuchte ich die BewohnerInnen zur gemütlichen Kaffeerunde im AWO. Dabei entstanden Gespräche, welche von mir aufgezeichnet und in der Matinee abgespielt wurden. Weiters sammelten die BewohnerInnen, jeder und jede für sich, Gegenstände der Erinnerung, HEIMAT Erinnerungen, Gegenstände die ihre HEIMAT repräsentieren. Die daraus enstandenen Photos wurden ausgestellt.
Danke an Sonja Schiff, für ihre professionelle und persönliche Stellungnahme!
Danke an Susanne Reuber, Sozialdienstleiterin vom AWO, ohne sie wäre das Projekt nicht möglich gewesen. Ein ganz großes DANKE an die BewohnerInnen des AWO`S
Frau G.
Frau B.
Frau K.
Herr B.
Herr D.
Zu guter Letzt, danke an Hermann Meyer, unseren bayrischen Michael Hirte, seit über 50 Jahren Mundharmonikaspieler. Sein reichhaltiges Repertoire an akutischen Heimatklängen -und liedern trug wesentlich zur HEIMAT STIMMUNG in :dieRAUM bei.
Als Ausklang gabs für meine Ehrengäste, für die BewohnerInnen des AWO`S Kartoffelsalat und Wiener Schnitzel. Geschmeckt hats ihnen;-)))
Eine Berichterstattung in der Dorfzeitung gibt es hier